Die zweite Ausgabe des Lautsprechers widmet sich den Themen Schallausbreitung, Mikrofonierung und Echtzeit-Signalbearbeitung bei der Aufnahme. Mein Ko-Moderator in dieser Folge ist Fiedel, der unter anderem mit dem Bau von Tonstudios Erfahrung hat. Außerdem ist Fiedel mein partner in crime bei Projekt Blinkenlights.
Themen: Schallausbreitung; Schalldämmung und Reflektionsvermeidung; Basotect (Melaminharzschaum)*; Eierkartons; Diffusoren; Tote Räume; das Ohr; Schallwandlung; Dynamische Mikrofone; Kohlemikrofone; Kondensatormikrofone; Georg Neumann; Neumann-Mikrofone*; Richtcharakteristiken; Grenzflächenmikrofon; Beyerdynamic DT-297 (PV/80; PV/250)*; Großmembran-Kondensatormikrofone; Pop-Schutz*; Shure SM58*; Shure Dynamische Broadcastmikrofone; Monitorsignal; Hinterbandkontrolle; Latenz; Kompression und Expansion; Noise Gates; De-Esser; Limiter; Compander; Levelator.
* = Affiliate Links
Noch ein paar Hinweise zu der von mir erwähnten selbst eingesetzten Technik.
Beyerdynamic DT297 Headsets

Dieses Modell hat sich bei mir (und anderen) außerordentlich gut bewährt. Die Headsets kommen ohne Anschlusskabel – dieses muss separat erworben werden. Das ist auch sinnvoll, denn so kann man das Kabel einerseits auf Basis der eigenen Anforderungen auswählen und und die Headsets bei Bedarf auch schnell für andere Umgebungen umkonfigurieren.
Das “normale” Kabel ist eines, wo der Kopfhörer als 6,3mm Klinkenstecker, das Mikrofon als 3pol. XLR-Stecker herausgeführt ist. Dies gibt es serienmässig in einer 3m langen* und einer 1,5m langen* Variante. Ich rate zu 3m, macht sich besser.
Ich selbst verwende allerdings eine andere Variante*, in der Kopfhörer und Mikrofon gemeinsam über einen 5pol. XLR-Stecker herausgeführt werden. Für den Anschluss an Mischpulte habe ich mir dazu eigene Adapterpeitschen löten lassen, die dann auf Klinke/3pol-XLR umsetzen (aber dabei einen größeren Abstand zwischen den beiden Steckern erlauben). Der Vorteil: über geschirmte, 4-adrige Verlängerungskabel mit 5-pol. XLR Buchse/Stecker kann ich einfach auch größere Strecken überbrücken und in speziellen Setups gleich 5pol.-XLR Eingänge für Headsets vorsehen, die sich leicht und schnell verkabeln lassen.
Alternativ gibt es das Kabel auch ganz ohne Stecker* für Lösungen nach Wahl. Wer unter diesen Optionen noch nicht die Traumkombination gefunden hat, oder andere Kabellängen bevorzugt kann sich auch direkt an Beyerdynamic wenden. Dort kann man sich genau das, was man haben will bauen lassen.
Das DT 297 Headset gibt es in zwei Varianten: PV/80* und PV/250*. Die beiden Modelle unterscheiden sich nur in der Nennimpedanz: 80 Ohm bzw. 250 Ohm. Theoretisch bietet ist das PV80 als weniger Widerstand und ist daher etwas lauter. Ob sich das groß auswirkt habe ich nie wirklich getestet. Ich verwende nur die PV80-Variante und habe bisher keine Nachteile festgestellt.
Das DT 297 wurde unlängst einer Revision unterzogen – die erkennt man an dem Zusatz “MK II”. Hier wurde – wie im Podcast erwähnt – die Elektronik überarbeitet und gegen Mobilfunk-Einstrahlung gehärtet. Außerdem kann man den Schwanenhals leichter verstellen, weil er nicht fest am Kopfhörer angebracht ist sondern mit einem Drehgelenk befestigt wurde.
Compander (Expander/Kompressor-Kombination)
Ich setze in meinem Studio das zweikanalige Behringer MDX 2600 Composer Pro XL* bzw. in meinem mobilen Studio das vierkanalige Behringer MDX 4600 Multicom Pro XL* (weniger dick auftragende Namen hätten es sicherlich auch getan) ein. Die sind jetzt nicht gerade High End und mit Preisen zwischen 85 und 99 EUR auch nicht gerade teuer.
In dem 2600er finden sich alle erwähnten Funktionen: Expansion (bzw. Noise Gate), Kompressor, De-Esser, Nachverstärkung und Limiter. Um die Geräte sinnvoll einzusetzen braucht man ein Mischpult mit einem Insert-Ein/Ausgang pro Kanal.
Die zweite Ausgabe des Lautsprechers widmet sich den Themen Schallausbreitung, Mikrofonierung und Echtzeit-Signalbearbeitung bei der Aufnahme. Mein Ko-Moderator in dieser Folge ist Fiedel, der unter anderem mit dem Bau von Tonstudios Erfahrung hat. Außerdem ist Fiedel mein partner in crime bei Projekt Blinkenlights.
Themen: Schallausbreitung; Schalldämmung und Reflektionsvermeidung; Basotect (Melaminharzschaum)*; Eierkartons; Diffusoren; Tote Räume; das Ohr; Schallwandlung; Dynamische Mikrofone; Kohlemikrofone; Kondensatormikrofone; Georg Neumann; Neumann-Mikrofone*; Richtcharakteristiken; Grenzflächenmikrofon; Beyerdynamic DT-297 (PV/80; PV/250)*; Großmembran-Kondensatormikrofone; Pop-Schutz*; Shure SM58*; Shure Dynamische Broadcastmikrofone; Monitorsignal; Hinterbandkontrolle; Latenz; Kompression und Expansion; Noise Gates; De-Esser; Limiter; Compander; Levelator.
* = Affiliate Links
Noch ein paar Hinweise zu der von mir erwähnten selbst eingesetzten Technik.
Beyerdynamic DT297 Headsets
Dieses Modell hat sich bei mir (und anderen) außerordentlich gut bewährt. Die Headsets kommen ohne Anschlusskabel - dieses muss separat erworben werden. Das ist auch sinnvoll, denn so kann man das Kabel einerseits auf Basis der eigenen Anforderungen auswählen und und die Headsets bei Bedarf auch schnell für andere Umgebungen umkonfigurieren.
Das "normale" Kabel ist eines, wo der Kopfhörer als 6,3mm Klinkenstecker, das Mikrofon als 3pol. XLR-Stecker herausgeführt ist. Dies gibt es serienmässig in einer 3m langen* und einer 1,5m langen* Variante. Ich rate zu 3m, macht sich besser.
Ich selbst verwende allerdings eine andere Variante*, in der Kopfhörer und Mikrofon gemeinsam über einen 5pol. XLR-Stecker herausgeführt werden. Für den Anschluss an Mischpulte habe ich mir dazu eigene Adapterpeitschen löten lassen, die dann auf Klinke/3pol-XLR umsetzen (aber dabei einen größeren Abstand zwischen den beiden Steckern erlauben). Der Vorteil: über geschirmte, 4-adrige Verlängerungskabel mit 5-pol. XLR Buchse/Stecker kann ich einfach auch größere Strecken überbrücken und in speziellen Setups gleich 5pol.-XLR Eingänge für Headsets vorsehen, die sich leicht und schnell verkabeln lassen.
Alternativ gibt es das Kabel auch ganz ohne Stecker* für Lösungen nach Wahl. Wer unter diesen Optionen noch nicht die Traumkombination gefunden hat, oder andere Kabellängen bevorzugt kann sich auch direkt an Beyerdynamic wenden. Dort kann man sich genau das, was man haben will bauen lassen.
Das DT 297 Headset gibt es in zwei Varianten: PV/80* und PV/250*. Die beiden Modelle unterscheiden sich nur in der Nennimpedanz: 80 Ohm bzw. 250 Ohm. Theoretisch bietet ist das PV80 als weniger Widerstand und ist daher etwas lauter. Ob sich das groß auswirkt habe ich nie wirklich getestet. Ich verwende nur die PV80-Variante und habe bisher keine Nachteile festgestellt.
Das DT 297 wurde unlängst einer Revision unterzogen - die erkennt man an dem Zusatz "MK II". Hier wurde - wie im Podcast erwähnt - die Elektronik überarbeitet und gegen Mobilfunk-Einstrahlung gehärtet. Außerdem kann man den Schwanenhals leichter verstellen, weil er nicht fest am Kopfhörer angebracht ist sondern mit einem Drehgelenk befestigt wurde.
Compander (Expander/Kompressor-Kombination)
Ich setze in meinem Studio das zweikanalige Behringer MDX 2600 Composer Pro XL* bzw. in meinem mobilen Studio das vierkanalige Behringer MDX 4600 Multicom Pro XL* (weniger dick auftragende Namen hätten es sicherlich auch getan) ein. Die sind jetzt nicht gerade High End und mit Preisen zwischen 85 und 99 EUR auch nicht gerade teuer.
In dem 2600er finden sich alle erwähnten Funktionen: Expansion (bzw. Noise Gate), Kompressor, De-Esser, Nachverstärkung und Limiter. Um die Geräte sinnvoll einzusetzen braucht man ein Mischpult mit einem Insert-Ein/Ausgang pro Kanal.