LS016 Studio Link

Podcasting aus der Ferne durch Open Source Hardware und Software Nicht immer ist es möglich, alle Teilnehmer eines Podcasts an einen Tisch zu bekommen. Oft liegen große Distanzen dazwischen und oft wird auf Skype oder ähnliche Werkzeuge zurückgegriffen. Die Tonqualität ist dabei nicht ideal und die Zuverlässigkeit lässt zu wünschen übrig. Um diese Probleme neu anzugehen ist das Projekt Studio Link angetreten. Sebastian Reimers hat auf Basis von offener Hardware und Software eine Lösung geschaffen, mit einem kleinen Kästchen über das Internet in bester Audioqualität Studio und Gäste miteinander zu verbinden. Das Projekt wird aktiv weiterentwickelt und bietet jetzt auch bald eine reine Softwarelösung, was komplett neue Möglichkeiten bietet. Sebastian ist natürlich in dieser Sendung auch nicht vor Ort und über Studio Link zugeschaltet.
Dauer: 1:33:37
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avatar Sebastian Reimers

8 Gedanken zu „LS016 Studio Link

  1. Am besten bin ich bisher mit Mumble gefahren: Wenn das Equipment stimmt sind hiermit die kürzesten Latenzen und die beste Sprachqualität zu erzielen. Der Channel kann moderiert werden. Es können Links geposted werden. Anhand von Chatlog kann man die Notes später einfacher erstellen.
    Eine App für Android ist auch vorhanden und die benötigte Bandbreite ist dank zweier Codecs (Opus/Speex) sehr gering. Bei Fragen könnt ihr euch z.B. an Natenoms Blog (oder den Mumble Chat dort) wenden: https://blog.natenom.com/

      • Doch, die verwenden VP8 und Opus. Als VST wär’s lässig, weil man das dann direkt in der DAW hätte.

        Ich weiss, unter OS X vermutlich kein Problem, den Sound direkt aus dem TOX-Client in die DAW zu nudeln.

        Unter Windows geht das halt leider nicht so leicht, Sound von einer Anwendung in die andere zu leiten. Rewire wäre eventuell ne Möglichkeit.

        Ich möchte ungern mein Equipment und die VST-Library einem Systemwechsel unterziehen. Das ist mir zu teuer, und einige meiner Goto-VSTs gibt es wieder unter OS X nicht. Ich bin auch kein Windows-Fan, Windows 7 ist aber leider in meinem Studio momentan (noch?) alternativlos.

        Momentan behelfe ich mir mit einem zweiten Audio-Interface, wo dann die Ausgänge in mein primären Interface gehen…

        Wenn da jemand ne andere Möglichkeit sieht Gespräche direkt in der DAW aufzuzeichnen, wäre ich echt dankbar. Geht das eventuell mit JACK?

        • Na dann ist das ja eher ein Thema für Tox, ihren Kram mit einem VST Plugin zu versehen, als was ganz anderes, was auf diese Idee schon gekommen, mit dem Tox-Unterbau zu versorgen.

          Konkret käme hier natürlich auch noch die BSD-Lizenz mit der GPL in Konflikt.

          • Argh. GPL vs. BSD. War klar.

            Ich seh das schon richtig, dass das Studio Link Plugin im Prinzip ein VoIP-VST-Plugin ist, oder?

            Meine Idee war dazu dann, auf eigene Server-seitige Infrastruktur zu verzichten, und einfach auf TOX aufzusetzen -> einige Sorgen weniger.

            Ich seh schon, selber schreiben ist angesagt 🙂

  2. Danke für dieses Werkzeug!

    (Als die “Auflösung” kam, dass diese Sendung aus der Ferne aufgenommen würde, hat es mir buchstäblich den Atem verschlagen)

    Grad heute habe ich wieder zwei Podcasts aus dem Beyondpod geworfen, weil die Qualität nicht an das für mich erträgliche heran ragte, obwohl das Thema eigentlich trägt.

    Es wurde mal die These in den Raum gestellt, dass die Qualität egal sei, wenn das Thema nur interessant genug präsentiert würde – das muss ich für mich persönlich leider verneinen.

    Seltsam finde ich die Entwicklung von LowBudget zu LowEfford. Immer mehr Podcasts im Bekanntenkreis werden über einen Teamspeak-Mitschnitt realisiert, was einen enormen Detailverlust zur Folge hat.
    *schulterzuck*

    Ich hoffe, dass es mehr solcher spannenden Projekte gibt, und dass die Einstiegsschwelle für solche Werkzeuge weiter gesenkt wird. Die scheint leider für viele noch deutlich zu hoch zu liegen 🙁

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